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#1
Basketball News / B2L – Runde 12: Favoriten setz...
Letzter Beitrag von Basketballboard - 08 Jan 2026. 17:51
Die 12. Runde der Basketball Zweiten Liga brachte zum Start in die zweite Saisonhälfte klare Ergebnisse, dominante Auftritte der Spitzenmannschaften und einige echte Statements im Play-off-Rennen. Mehrere Spiele waren bereits früh entschieden, andere kippten erst im Schlussviertel – Spannung und klare Trends inklusive.
Alligators souverän trotz Mini-Kader
Die Union Deutsch Wagram Alligators feierten einen klaren 94:60-Auswärtssieg bei den Upper Austrian Ballers. Trotz zahlreicher Ausfälle reisten die Niederösterreicher nur zu siebt an, zogen aber bereits im ersten Viertel entscheidend davon. Eine hohe Trefferquote aus dem Feld und eine geschlossene Teamleistung ließen den Gastgebern kaum Chancen. Ballverluste (20) verhinderten bei den jungen Oberösterreichern ein engeres Spiel.
Coach Mark Laurencik zeigte sich erleichtert: ,,Nach der Pause und mit wenig Vorbereitung zählt für mich heute nur der Sieg."
Raiders drehen auf und überrollen Celovec
Die SWARCO Raiders Tirol entschieden ihr Heimspiel gegen KOŠ Celovec mit einem furiosen 33:5-Schlussviertel. Nach drei ausgeglichenen Abschnitten war Celovec noch in Reichweite, ehe die Tiroler im letzten Viertel defensiv nichts mehr zuließen und offensiv ihre Klasse ausspielten.
Endstand: 93:57. Raiders-Coach Amir Medinov bilanzierte: ,,In der zweiten Hälfte haben wir am Rebound besser gearbeitet und aggressiver verteidigt – der Sieg war verdient."

Vienna United dominiert in Dornbirn
Einen deutlichen Auswärtssieg feierte Vienna United bei den Raiffeisen Dornbirn Lions. Die Wiener setzten sich von Beginn an ab und gewannen klar mit 104:64.
Dornbirns Kapitän Kofi Hamilton stemmte sich mit starken 33 Punkten gegen die Niederlage, doch eine Dreierquote von 0/14 machte ein Comeback unmöglich. Vienna-United-Kapitän Marius Witzmann lobte die Umsetzung des Gameplans und sprach von einer sehr reifen Teamleistung.
Kufstein entscheidet Festungsderby klar
Im mit Spannung erwarteten Festungsderby ließen die Pirlo Kufstein Towers der BBU Salzburg keine Chance. Bereits nach dem ersten Viertel (30:11) war die Richtung klar, am Ende stand ein deutlicher 96:49-Heimsieg.
Towers-Spieler Maximilian Girschik zeigte sich zufrieden: ,,Nach der Pause war das ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir haben unsere Spielzüge gut exekutiert und souverän gewonnen."
Piraten, Mustangs und Rocks mit klaren Statements
Die Wörthersee Piraten setzten sich zuhause mit 82:65 gegen den Basketball Klub Rapid Wien durch. Shawn Ray führte die Kärntner mit 34 Punkten zum Sieg.
Weiterhin ungeschlagen bleiben die UKJ Mistelbach Mustangs, die die Haustechnik Güssing Blackbirds mit 102:41 deutlich bezwangen und ihre Vormachtstellung im Osten eindrucksvoll untermauerten.
Die Raiffeisen Mattersburg Rocks zeigten Comeback-Qualitäten: Mit einem starken Schlussviertel drehten sie die Partie gegen das Future Team Steiermark und feierten noch einen 77:67-Erfolg.
NexGen-Team der Lions mit Heimsieg
Einen erfolgreichen Heimauftritt legten die Traiskirchen Lions NexGen hin. Dank eines starken ersten Viertels setzten sie sich gegen die Vienna Timberwolves mit 82:74 durch und sammelten wichtige Punkte im Tabellenmittelfeld.
Die 12. Runde der B2L lieferte damit klare Ergebnisse, starke Einzelauftritte und unterstrich: Sowohl im Kampf um die Spitzenplätze als auch im Rennen um die Play-offs wird die zweite Saisonhälfte alles andere als langweilig.
#2
Basketball News / Duchess verteidigen Cup-Titel:...
Letzter Beitrag von Basketballboard - 05 Jan 2026. 14:53
Die BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg haben ihre Vormachtstellung im heimischen Damenbasketball einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit einem 72:58-Erfolg über die Basket Flames sicherten sich die Niederösterreicherinnen im Rahmen der Basketball Austria Cup Finals presented by Alfa Romeo erneut den Titel. Die Entscheidung fiel dabei erst im letzten Spielabschnitt, als die Wienerinnen dem hohen Tempo Tribut zollen mussten.
Schon vor dem Tip-off lag spürbare Emotion in der Halle. Ex-Nationalspielerin Sarah Schicher wurde für ihre langjährige Karriere im ÖBV-Nationalteam geehrt und unter großem Applaus offiziell in die ,,Basketball-Pension" verabschiedet – ein würdiger Auftakt für ein hochklassiges Endspiel.
Sportlich legten die Duchess von Beginn an ein hohes Tempo vor. Fünf verwandelte Dreipunktewürfe in den ersten fünf Minuten unterstrichen die Favoritenrolle der Titelverteidigerinnen. Doch die Flames zeigten früh, dass sie sich nicht kampflos geschlagen geben würden. Trotz eines schnellen 4:15-Rückstands kämpften sich die Wienerinnen zurück und hielten zur Pause den Anschluss – 37:44.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Niveau hoch. Beide Teams präsentierten flüssigen Offensivbasketball und starke Trefferquoten. Mitte des dritten Viertels gerieten die Duchess kurzzeitig ins Wanken, was die Flames eiskalt nutzten: Mit viel Energie und Selbstvertrauen drehten sie die Partie und gingen zwischenzeitlich sogar mit 50:49 in Führung.
Im Schlussviertel zeigte sich dann jedoch die ganze Routine der Duchess. Angeführt von einer dominanten Iva Sanseovic, die Flames-Center Pia Jurhar unter dem Korb kontrollierte, übernahmen die Duchess wieder das Kommando. Während bei den Flames nach großem Kampf langsam die Kräfte schwanden, zog Klosterneuburg Punkt um Punkt davon. In den letzten zehn Minuten gelangen den Wienerinnen nur noch zwei Zähler – zu wenig, um den Favoriten ernsthaft zu gefährden.
Offensiv überzeugte bei den Duchess vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit: Sigrid Koizar erzielte 14 Punkte, Stella Popp, Victoria Matzka und Sanseovic steuerten jeweils 13 Zähler bei. Koizar wurde im Anschluss zur wertvollsten Spielerin des Finales gewählt und zollte dem Gegner Respekt: ,,So hart wie heuer war es noch nie. Erst Graz im Semifinale und jetzt die Flames – wir mussten 40 Minuten lang Gas geben."
Auch Duchess-Coach Diana Picorusevic zeigte sich sichtlich bewegt: ,,Das ist ein emotionaler Moment für uns als Team und für den ganzen Verein. Einige Spielerinnen sind zum letzten Mal bei uns, deshalb ist dieser Titel etwas ganz Besonderes."
Für die Flames endete das Finale zwar mit einer Niederlage, doch die Leistung fand große Anerkennung. Besonders emotional war der Cup für Sina Höllerl, die vor ihrem Wechsel ans College nach Oklahoma ihren (vorerst) letzten Titel feierte – ausgerechnet in einem Finale gegen ihren Vater Stefan Höllerl, den Coach der Flames. ,,Unglaublich, wie wir uns ins Match zurückgekämpft haben. Ein Riesenkompliment an mein Team", so Höllerl senior.
Mit dem erneuten Triumph bleibt der Cup in Klosterneuburg – und die Duchess stehen seit 2021 jedes Jahr im Endspiel.
#3
Basketball News / B2L startet in die zweite Sais...
Letzter Beitrag von Basketballboard - 05 Jan 2026. 14:50
Mit der 12. Runde meldet sich die Basketball Zweite Liga nach der kurzen Winterpause eindrucksvoll zurück. Der Start ins neue Jahr 2026 bringt gleich mehrere richtungsweisende Duelle mit sich: Die Spitzenreiter in Ost und West wollen ihre Serien fortsetzen, während Verfolger und Mittelfeldteams um jeden Punkt im Kampf um die Play-off-Plätze ringen.
Osten: Mustangs vorne, Verfolger lauern
In der Division Ost sind die Mistelbach Mustangs weiterhin das Maß aller Dinge. Mit einer makellosen Bilanz gehen sie als klarer Favorit in die zweite Saisonhälfte. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Die Union Deutsch Wagram Alligators und Vienna United halten den Druck hoch und hoffen, den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen.
Westen: Enges Rennen an der Spitze
Auch im Westen bleibt es hochspannend. Die Pirlo Kufstein Towers, die Wörthersee Piraten und die SWARCO Raiders Tirol liefern sich ein enges Rennen um die Spitzenplätze. Dahinter lauern weitere Teams wie die BBU Salzburg und KOŠ Celovec, die mit Siegen den Anschluss halten und sich frühzeitig Richtung Play-offs orientieren wollen.
Festungsderby zum Jahresbeginn
Gleich zum Auftakt wartet im Westen ein echtes Highlight: In Kufstein empfangen die Towers die BBU Salzburg zum Festungsderby. Towers-Spieler Pol Canovas warnt vor den Tücken nach der Pause: ,,So eine Unterbrechung ist immer schwierig. Aber ich habe großes Vertrauen in das Team und bin überzeugt, dass wir bereit sind, zu Hause den ersten Sieg im neuen Jahr zu holen."
Doch auch die Gäste reisen ambitioniert an. Salzburg-Coach Thomas Buchegger sieht die Schlüssel zum Erfolg klar: ,,Um auswärts eine Chance zu haben, brauchen wir 40 Minuten Fokus und eine starke Teamleistung. Reboundarbeit und Transition-Defense werden entscheidend sein."
Alligators fordern junge Gmundner
Im Osten gastieren die Deutsch Wagram Alligators in Gmunden. Der junge oberösterreichische Kader blickt dem Duell mit Optimismus entgegen. Coach Paul Filzmoser erwartet ein intensives Spiel: ,,Nach zuletzt guten Leistungen hoffen wir, in der Rückrunde unser Potenzial endgültig abrufen zu können. Deutsch-Wagram ist ein gut organisiertes und starkes Team – genau die Herausforderung, die wir suchen."
Die Niederösterreicher wiederum wollen nach ihrer jüngsten Niederlage gegen Mistelbach rasch wieder in die Erfolgsspur finden.
Dornbirn setzt auf den eigenen Nachwuchs
Bei den Dornbirn Lions lichtet sich das Lazarett. Mit Kofi Hamilton, Aris Bissokot und Lennox Lasinger kehren gleich mehrere Leistungsträger voll ins Training zurück. Einzig Valentin Pils wird den Vorarlbergern fehlen: Der Guard erhält von seinem Stammverein Raiffeisen Flyers Wels die Chance, künftig in der win2day Basketball Superliga aufzulaufen.
Dornbirn verzichtet bewusst auf einen Ersatz und setzt stattdessen verstärkt auf die Entwicklung eigener Talente. Sportlicher Leiter Markus Mittelberger erklärt: ,,Unsere Eigenbauspieler werden nun mehr Spielzeit bekommen. Wir sind überzeugt, dass wir ihre Entwicklung dadurch gezielt vorantreiben können." Gegen Vienna United sollen die jungen Löwen gleich ihre Qualitäten unter Beweis stellen.
Der Auftakt ins neue Jahr verspricht damit intensive Duelle, klare Standortbestimmungen – und einen heißen Kampf um die begehrten Play-off-Plätze in der Basketball Zweiten Liga.
#4
Basketball News / Raiffeisen Flyers Wels krönen ...
Letzter Beitrag von Basketballboard - 05 Jan 2026. 14:46
Ein Finale für die Geschichtsbücher: Die Raiffeisen Flyers Wels haben das Endspiel der Basketball Austria Cup Finals gegen die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg mit 96:89 nach Verlängerung gewonnen und sich damit zum zweiten Mal nach 2024 den Pokal gesichert. Was sich über mehr als zweieinhalb Stunden in der Sport Arena Wien abspielte, war ein Basketball-Krimi voller Wendungen, Emotionen und purer Willenskraft.
Schon der Finalsonntag hatte es in sich: Nach den Cup-Entscheidungen der Damen und des Rollstuhl-Bewerbs lieferten auch Wels und Kapfenberg ein Endspiel, das diesem Rahmen mehr als gerecht wurde. In der Anfangsphase begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, ehe Kapfenberg im zweiten Viertel den ersten großen Nadelstich setzte. Ein 18:1-Run der Bulls drehte eine knappe Welser Führung in ein deutliches 49:35 zur Pause – ein 14-Punkte-Rückstand, der die Flyers einmal mehr vor eine Herkulesaufgabe stellte.
Doch wie schon im Halbfinale gegen BC Vienna bewiesen die Oberösterreicher ihre Comeback-Qualitäten. Zwar legten die Bulls nach Seitenwechsel noch einmal nach – ein Dunk von Daniel Grgic und ein Dreier von Vitalii Zotov sorgten für scheinbare Sicherheit –, doch im Schlussviertel kippte die Partie. Kapfenberg geriet massiv in Foulprobleme, gleich mehrere Leistungsträger mussten defensiv zurückstecken oder foulten aus. Als die Bulls in den letzten sieben Minuten der regulären Spielzeit punktelos blieben, witterte Wels seine Chance.
Angeführt von einem überragenden Marcus Azor, der das Spiel mit 29 Punkten prägte und später zum MVP gewählt wurde, kämpften sich die Flyers zurück. 22 Sekunden vor dem Ende brachte Azor sein Team per Korbleger erstmals in Führung, ehe Andrew Jones mit einem Dreier noch einmal ausglich. Drei Tip-In-Versuche der Welser fanden in der Schlusssekunde nicht ihr Ziel – Overtime.
In der Verlängerung war es erneut Azor, der voranging, unterstützt von Joshua Duach, der mit wichtigen Treffern den Weg ebnete. Spätestens sein Dreier zum 88:81 stellte die Weichen auf Sieg. Trotz aller Gegenwehr ließen sich die Flyers den Vorsprung nicht mehr nehmen und jubelten am Ende über ein 96:89 – begleitet vom frenetischen Jubel der mitgereisten Fans.
Nach der Schlusssirene brachen alle Dämme. Kapitän Christian von Fintel sprach von einer ,,unfassbaren Willensleistung" und brachte das Gefühl auf den Punkt: ,,Es fühlt sich richtig geil an, den Pokal wieder nach Wels geholt zu haben."
Auch für Coach Sebastian Waser hatte der Triumph eine besondere Note: ,,Ich kenne den Kern dieses Teams seit über zehn Jahren. Was die Jungs heute geleistet haben, ist Wahnsinn."
Für die Flyers Wels ist dieser Cupsieg mehr als nur ein Titel. Er ist der Beweis für Mentalität, Zusammenhalt und die Fähigkeit, auch in scheinbar aussichtslosen Situationen zurückzuschlagen. Ein Finale, das noch lange nachhallen wird – und ein Pokal, der erneut seinen Weg nach Oberösterreich gefunden hat.
#5
Basketball News / Cup-Finale fix: Flyers Wels fo...
Letzter Beitrag von Basketballboard - 03 Jan 2026. 21:47
Die Basketball Austria Cup Finals presented by Alfa Romeo steuern auf ihren Höhepunkt zu – und der Finalsonntag hält, was das Final Four versprochen hat. Nach zwei völlig unterschiedlichen, aber gleichermaßen intensiven Halbfinal-Duellen stehen sich im Endspiel der Herren die Raiffeisen Flyers Wels und die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg gegenüber. Während Kapfenberg Oberwart souverän auf Distanz hielt, sorgte Wels mit einem Comeback-Coup gegen den Favoriten BC Vienna für die große Sensation.
Bulls beenden Oberwarts Titeltraum
Der Traum vom sechsten Cupsieg ist für die UNGER STEEL Gunners Oberwart im Halbfinale geplatzt. Kapfenberg setzte sich mit 75:60 (12:16, 39:31, 58:45) durch und steht erstmals seit 2020 wieder im Finale. Dabei begann die Partie aus Sicht der Burgenländer vielversprechend: Mit hoher Intensität in der Defense und klaren Aktionen in der Offense erspielten sich die Gunners eine knappe 16:12-Führung nach dem ersten Viertel.
Im zweiten Abschnitt übernahmen die Bulls zunehmend die Kontrolle. Mehr Präsenz am Rebound, bessere Wurfauswahl und ein wachsender Rhythmus kippten das Spiel. Angeführt von Andrew Jones und Taye Fields drehte Kapfenberg die Partie und setzte sich bis zur Pause auf 39:31 ab. Nach dem Seitenwechsel wurde der Vorteil deutlicher: Foulprobleme auf Seiten Oberwarts, Geduld und Konsequenz bei den Bulls.
Spätestens nach dem 58:45 vor dem Schlussviertel war die Vorentscheidung gefallen. Jones (22 Punkte) und Fields (20) führten Kapfenberg ins Finale, bei den Gunners punkteten Glenn Taylor Jr. und Daniel Köppel mit je 15 Zählern am höchsten. Kapitän Sebastian Käferle brachte es nüchtern auf den Punkt: Kapfenberg sei an diesem Tag das bessere Team gewesen.
Flyers drehen 13 Punkte und schocken BC Vienna
Was danach folgte, war der emotionale Höhepunkt des Abends. Die Flyers Wels lieferten im zweiten Halbfinale eine der größten Cup-Überraschungen der letzten Jahre. Ohne CJ Rollins, aber getragen von einer lautstarken Fanbasis, starteten die Oberösterreicher furios und zogen früh davon. In den ersten Minuten überrollte Wels den Favoriten, nach acht Minuten stand es 26:15.
Doch BC Vienna schlug zurück. Im zweiten Viertel übernahmen die Wiener das Kommando, nutzten ihre individuelle Qualität und setzten sich bis zur Pause auf 51:40 ab. Viele dachten zu diesem Zeitpunkt, das Spiel sei gekippt – doch Wels kam mit völlig anderer Energie aus der Kabine.
Getragen von starker Defense und einem überragenden Marcus Azor starteten die Flyers eine spektakuläre Aufholjagd. Punkt für Punkt schmolz der Rückstand, vor dem Schlussviertel war Wels wieder dran. Ein Dreier von Christian von Fintel brachte die erste Führung seit dem zweiten Viertel – und leitete eine dramatische Schlussphase ein.
Trotz Foulproblemen, angeschlagenen Spielern und maximalem Druck blieb Wels nervenstark. Azor krönte seine Gala mit 35 Punkten und 9 Assists, die Flyers hielten die knappe Führung bis zum Ende und jubelten über ein 95:89. Damit steht Wels zum dritten Mal in Serie im Cup-Finale und kämpft am Sonntag um den zweiten Titel nach 2024. Coach Sebastian Waser sprach von einem Erfolg, der kaum hoch genug einzuschätzen sei, während BC-Vienna-Center Rasid Mahalbasic fair anerkennen musste, dass Wels verdient gewonnen habe.
Finalsonntag mit drei Titelentscheidungen
Am Sonntag erreicht das Cup-Wochenende seinen Höhepunkt. Den Auftakt machen die Rollstuhl-Herren mit dem Finale zwischen den Flinkstones Graz und den Sitting Bulls Klosterneuburg (12:00 Uhr). Um 15:30 Uhr folgt das Damen-Finale zwischen den BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg und den Basket Flames. Der Schlusspunkt gehört um 18:00 Uhr dem Herren-Endspiel Wels gegen Kapfenberg – ein Duell, das Spannung, Emotion und Cup-Geschichte verspricht. ORF Sport+ überträgt live.
Der Basketball Austria Cup liefert damit genau das, was er verspricht: große Bühne, große Geschichten – und ein Finaltag, der in Erinnerung bleiben wird.
#6
Basketball Superliga BDSL - Damen / Basketball Austria Cup: Duches...
Letzter Beitrag von Basketballboard - 03 Jan 2026. 18:53Mit eisernen Nerven und zwei späten Freiwürfen führte Sigrid Koizar die BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg ins Finale der Basketball Austria Cup Finals. Nach einem hochklassigen Halbfinale in Wien setzten sich die Niederösterreicherinnen gegen UBI Holding Graz knapp mit 83:79 durch.
Die erste Finalpaarung bei den Basketball Austria Cup Finals presented by Alfa Romeo steht fest – und sie ist das Ergebnis eines echten Nervenkrimis. Die BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg setzten sich im zweiten Damen-Semifinale gegen UBI Holding Graz hauchdünn mit 83:79 (40:32) durch und lösten damit das Finalticket. Im Endspiel am Sonntag (15:00 Uhr, ORF Sport+) warten die Basket Flames.
Schon der Beginn machte klar, wohin die Reise gehen könnte. Die Tabellenführerinnen der win2day BDSL erwischten einen Traumstart und stellten nach nicht einmal vier Minuten auf 8:0. Graz brauchte kurz, fand dann aber über einen 10:3-Run zurück ins Spiel und schnupperte beim 10:11 erstmals an der Führung. Die Antwort der Duchess folgte prompt: Mit viel Tempo, Druck in der Defense und klaren Abschlüssen zogen die Niederösterreicherinnen bis zum Viertelende auf 22:15 davon.
In der Folge liefen die Steirerinnen diesem Rückstand lange hinterher. Zwar spielte Neuzugang Jade Hill groß auf und hielt ihr Team mit insgesamt 37 Punkten im Spiel, doch Klosterneuburg blieb stabil. Vor allem Sigrid Koizar (24), Sina Höllerl (18) und Victoria Matzka (11) sorgten mit einer breiteren Scoring-Last dafür, dass Graz bis zur Pause nicht näher als auf 40:32 herankam.

Nach dem Seitenwechsel schien das Pendel endgültig auszuschlagen. Die Titelverteidigerinnen bauten ihren Vorsprung geduldig aus, kontrollierten das Tempo – fünf Minuten vor Schluss stand es 75:61. Doch Graz bäumte sich ein letztes Mal auf. Mit einem furiosen 18:6-Lauf wurde das Spiel noch einmal völlig offen, eine Minute vor dem Ende zeigte die Anzeigetafel nur noch 81:79 für Klosterneuburg.
Der letzte Angriff hätte das Märchen perfekt machen können, doch der Dreier zum möglichen Comeback-Sieg fiel nicht. Auf der Gegenseite blieb Koizar eiskalt, verwandelte 2,2 Sekunden vor Schluss beide Freiwürfe und entschied den Thriller endgültig – 83:79.
,,Wir waren konstanter in der Defense und haben unseren Gameplan besser umgesetzt", bilanzierte Höllerl nach dem Schlusspfiff. Für sie wartet nun ein besonderes Finale, denn an der Seitenlinie der Flames steht ihr Vater Stefan Höllerl, dessen Team sich im ersten Semifinale klar durchgesetzt hatte. Für die Nationalspielerin bleibt der Fokus dennoch klar: volle Konzentration auf das Spiel – und auf die Chance, den Cup zu holen.
Bei den Herren wird der Finalgegner der Hefte Helfen Bulls Kapfenberg im letzten Semifinale des Abends zwischen den Raiffeisen Flyers Wels und BC Vienna ermittelt. Am Sonntag erreichen die Basketball Austria Cup Finals mit den Endspielen der Rollstuhl-Profis sowie der Damen und Herren ihren Höhepunkt – ORF Sport+ überträgt ab 15:30 Uhr live.
Die erste Finalpaarung bei den Basketball Austria Cup Finals presented by Alfa Romeo steht fest – und sie ist das Ergebnis eines echten Nervenkrimis. Die BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg setzten sich im zweiten Damen-Semifinale gegen UBI Holding Graz hauchdünn mit 83:79 (40:32) durch und lösten damit das Finalticket. Im Endspiel am Sonntag (15:00 Uhr, ORF Sport+) warten die Basket Flames.
Schon der Beginn machte klar, wohin die Reise gehen könnte. Die Tabellenführerinnen der win2day BDSL erwischten einen Traumstart und stellten nach nicht einmal vier Minuten auf 8:0. Graz brauchte kurz, fand dann aber über einen 10:3-Run zurück ins Spiel und schnupperte beim 10:11 erstmals an der Führung. Die Antwort der Duchess folgte prompt: Mit viel Tempo, Druck in der Defense und klaren Abschlüssen zogen die Niederösterreicherinnen bis zum Viertelende auf 22:15 davon.
In der Folge liefen die Steirerinnen diesem Rückstand lange hinterher. Zwar spielte Neuzugang Jade Hill groß auf und hielt ihr Team mit insgesamt 37 Punkten im Spiel, doch Klosterneuburg blieb stabil. Vor allem Sigrid Koizar (24), Sina Höllerl (18) und Victoria Matzka (11) sorgten mit einer breiteren Scoring-Last dafür, dass Graz bis zur Pause nicht näher als auf 40:32 herankam.

Nach dem Seitenwechsel schien das Pendel endgültig auszuschlagen. Die Titelverteidigerinnen bauten ihren Vorsprung geduldig aus, kontrollierten das Tempo – fünf Minuten vor Schluss stand es 75:61. Doch Graz bäumte sich ein letztes Mal auf. Mit einem furiosen 18:6-Lauf wurde das Spiel noch einmal völlig offen, eine Minute vor dem Ende zeigte die Anzeigetafel nur noch 81:79 für Klosterneuburg.
Der letzte Angriff hätte das Märchen perfekt machen können, doch der Dreier zum möglichen Comeback-Sieg fiel nicht. Auf der Gegenseite blieb Koizar eiskalt, verwandelte 2,2 Sekunden vor Schluss beide Freiwürfe und entschied den Thriller endgültig – 83:79.
,,Wir waren konstanter in der Defense und haben unseren Gameplan besser umgesetzt", bilanzierte Höllerl nach dem Schlusspfiff. Für sie wartet nun ein besonderes Finale, denn an der Seitenlinie der Flames steht ihr Vater Stefan Höllerl, dessen Team sich im ersten Semifinale klar durchgesetzt hatte. Für die Nationalspielerin bleibt der Fokus dennoch klar: volle Konzentration auf das Spiel – und auf die Chance, den Cup zu holen.
Bei den Herren wird der Finalgegner der Hefte Helfen Bulls Kapfenberg im letzten Semifinale des Abends zwischen den Raiffeisen Flyers Wels und BC Vienna ermittelt. Am Sonntag erreichen die Basketball Austria Cup Finals mit den Endspielen der Rollstuhl-Profis sowie der Damen und Herren ihren Höhepunkt – ORF Sport+ überträgt ab 15:30 Uhr live.
#7
Gunners Oberwart / Gunners Oberwart: Horst Leitne...
Letzter Beitrag von Basketballboard - 31 Dez 2025. 23:05Zwei Titel, ein historischer Sommer und ein klarer Plan für die Zukunft: Oberwarts sportlicher Leiter Horst Leitner zieht zum Jahresende Bilanz – und erklärt, warum Kontinuität, Charakter und Geduld für die Gunners entscheidender sind als große Budgets.
Ein Jahr, das in Oberwart lange nachhallen wird, neigt sich dem Ende zu. Die Gunners haben 2025 sportlich Maßstäbe gesetzt, Titel gesammelt und einmal mehr bewiesen, dass nachhaltiger Erfolg nicht zwangsläufig an große Namen oder hohe Investitionen gebunden ist. Mittendrin: Horst Leitner – Strippenzieher, Identifikationsfigur und Architekt eines Konzepts, das über Jahre gewachsen ist.
Wenn Leitner auf die vergangenen Monate zurückblickt, fällt seine Einordnung klar aus. Der Double-Gewinn, gekrönt vom erfolgreichen Titelverteidigen, markierte einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Für Klub, Fans und Umfeld war es ein emotionaler Höhepunkt, der weit über die nackten Ergebnisse hinausging. Besonders der zweite Meistertitel in Folge hatte Signalwirkung – intern wie extern.
Verwurzelt im Verein, unabhängig von Funktionen
Auch ohne offizielles Amt blieb Leitners Verbindung zu den Gunners stets eng. Über Jahre hinweg begleitete er Spieler von den ersten Schritten bis in tragende Rollen, pflegte Beziehungen und hielt den Kern des Teams zusammen. Dieses Vertrauen zahlte sich aus – nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.
Der wohl wichtigste Erfolg abseits der Pokale war aus seiner Sicht die Stabilität im Sommer. Während andere Klubs umbauten, hielten die Gunners an ihrem österreichischen Gerüst fest. Die Entscheidung, nur punktuell auf Legionäre zu setzen, war kein Zufall, sondern Teil einer langfristigen Philosophie.
Kein großes Budget – aber klare Prinzipien
Oberwart verfolgt seit Jahren einen eigenen Weg. Anstatt mit finanzieller Schlagkraft zu beeindrucken, setzt man auf Beharrlichkeit, Entwicklung und maximale Effizienz. Selbst mit größeren Mitteln, so Leitners Überzeugung, würde sich der Klub nicht grundlegend anders aufstellen. Das Fundament bleibt gleich: Teamstruktur vor Einzelqualität, Identifikation vor Kurzfristigkeit.
Der Fokus liegt bewusst auf heimischen Spielern. Talente bekommen Zeit, Verantwortung zu übernehmen, statt sofort liefern zu müssen. Qualität entsteht hier nicht durch Namen, sondern durch tägliche Arbeit – und durch Charakter.
Talent allein reicht nicht
Leitner betont, dass Basketball auf diesem Niveau mehr verlangt als Technik oder Athletik. Entscheidende Faktoren seien Mentalität, Einsatzbereitschaft und die Fähigkeit, sich dem Team unterzuordnen. Wer Spitzenleistungen bringen will, müsse bereit sein, sich dem Sport vollständig zu verschreiben – Tag für Tag.
Diese Haltung prägt auch die aktuelle Mannschaft. Der Erfolg sei kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat konsequenter Entscheidungen über Jahre hinweg. Und genau darin liegt für Oberwart der Schlüssel für die Zukunft.
Der Blick nach vorne
Auf die Frage nach der nächsten Meisterschaft reagiert Leitner gelassen – und selbstbewusst. Sollte alles passen, die tägliche Arbeit stimmen und der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt werden, dann sei auch der nächste Titel kein unrealistisches Ziel. Entscheidend sei, dass man sich nicht von äußeren Faktoren treiben lasse.
Egal, wo mögliche Gegner künftig spielen oder welche Rahmenbedingungen sich ändern: In Oberwart spricht man lieber auf dem Parkett als in Ankündigungen. Und genau dort will man auch 2026 wieder Antworten liefern.
Ein Jahr, das in Oberwart lange nachhallen wird, neigt sich dem Ende zu. Die Gunners haben 2025 sportlich Maßstäbe gesetzt, Titel gesammelt und einmal mehr bewiesen, dass nachhaltiger Erfolg nicht zwangsläufig an große Namen oder hohe Investitionen gebunden ist. Mittendrin: Horst Leitner – Strippenzieher, Identifikationsfigur und Architekt eines Konzepts, das über Jahre gewachsen ist.
Wenn Leitner auf die vergangenen Monate zurückblickt, fällt seine Einordnung klar aus. Der Double-Gewinn, gekrönt vom erfolgreichen Titelverteidigen, markierte einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Für Klub, Fans und Umfeld war es ein emotionaler Höhepunkt, der weit über die nackten Ergebnisse hinausging. Besonders der zweite Meistertitel in Folge hatte Signalwirkung – intern wie extern.
Verwurzelt im Verein, unabhängig von Funktionen
Auch ohne offizielles Amt blieb Leitners Verbindung zu den Gunners stets eng. Über Jahre hinweg begleitete er Spieler von den ersten Schritten bis in tragende Rollen, pflegte Beziehungen und hielt den Kern des Teams zusammen. Dieses Vertrauen zahlte sich aus – nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.
Der wohl wichtigste Erfolg abseits der Pokale war aus seiner Sicht die Stabilität im Sommer. Während andere Klubs umbauten, hielten die Gunners an ihrem österreichischen Gerüst fest. Die Entscheidung, nur punktuell auf Legionäre zu setzen, war kein Zufall, sondern Teil einer langfristigen Philosophie.
Kein großes Budget – aber klare Prinzipien
Oberwart verfolgt seit Jahren einen eigenen Weg. Anstatt mit finanzieller Schlagkraft zu beeindrucken, setzt man auf Beharrlichkeit, Entwicklung und maximale Effizienz. Selbst mit größeren Mitteln, so Leitners Überzeugung, würde sich der Klub nicht grundlegend anders aufstellen. Das Fundament bleibt gleich: Teamstruktur vor Einzelqualität, Identifikation vor Kurzfristigkeit.
Der Fokus liegt bewusst auf heimischen Spielern. Talente bekommen Zeit, Verantwortung zu übernehmen, statt sofort liefern zu müssen. Qualität entsteht hier nicht durch Namen, sondern durch tägliche Arbeit – und durch Charakter.
Talent allein reicht nicht
Leitner betont, dass Basketball auf diesem Niveau mehr verlangt als Technik oder Athletik. Entscheidende Faktoren seien Mentalität, Einsatzbereitschaft und die Fähigkeit, sich dem Team unterzuordnen. Wer Spitzenleistungen bringen will, müsse bereit sein, sich dem Sport vollständig zu verschreiben – Tag für Tag.
Diese Haltung prägt auch die aktuelle Mannschaft. Der Erfolg sei kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat konsequenter Entscheidungen über Jahre hinweg. Und genau darin liegt für Oberwart der Schlüssel für die Zukunft.
Der Blick nach vorne
Auf die Frage nach der nächsten Meisterschaft reagiert Leitner gelassen – und selbstbewusst. Sollte alles passen, die tägliche Arbeit stimmen und der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt werden, dann sei auch der nächste Titel kein unrealistisches Ziel. Entscheidend sei, dass man sich nicht von äußeren Faktoren treiben lasse.
Egal, wo mögliche Gegner künftig spielen oder welche Rahmenbedingungen sich ändern: In Oberwart spricht man lieber auf dem Parkett als in Ankündigungen. Und genau dort will man auch 2026 wieder Antworten liefern.
#8
Basketball News / Basketball Österreich 2026: Wa...
Letzter Beitrag von Basketballboard - 31 Dez 2025. 14:04
Der österreichische Basketball steht vor einer tiefgreifenden infrastrukturellen Veränderung. Ab dem Jahr 2026 sind in der höchsten Spielklasse ausschließlich Standkörbe erlaubt. Der internationale Verband FIBA hat beschlossen, Hängerkörbe ligaweit zu verbieten – eine Vorgabe, die in der win2day Basketball Superliga konkrete Folgen für mehrere Clubs hat.
Während sich manche Standorte bereits auf der sicheren Seite befinden, müssen fünf Vereine, darunter auch die Swans Gmunden, ihre Hallen technisch nachrüsten. Hintergrund der Maßnahme ist eine internationale Vereinheitlichung der Ausstattungsstandards, bei der Sicherheit, Stabilität und professionelle Rahmenbedingungen im Vordergrund stehen.
Wels bereits vorbereitet
In Wels kann man der Umstellung vergleichsweise gelassen entgegensehen. Die Raiffeisen Arena Wels wurde im Zuge einer Infrastruktur-Offensive der Stadt umfassend modernisiert. Rund eine Million Euro floss in die Sanierung der Halle, dabei wurden bereits moderne Standkörbe installiert, die den künftigen FIBA-Vorgaben entsprechen.
Damit ist der Standort langfristig abgesichert – selbst der Cup-Final-Four zum Jahreswechsel wird dort ohne zusätzliche Anpassungen über die Bühne gehen können.
Hohe Kosten, noch höherer Aufwand
Ganz anders stellt sich die Situation bei jenen Vereinen dar, die aktuell noch mit Hängerkörben spielen. Die reinen Anschaffungskosten für neue Standkörbe liegen laut Branchenangaben bei rund 50.000 Euro pro Anlage. Doch damit ist es nicht getan.
Das eigentliche Problem liegt im Untergrund: Der Hallenboden muss das Gewicht der Konstruktion – bis zu eine Tonne – dauerhaft tragen können. In vielen Hallen sind dafür massive Verstärkungen notwendig, die den finanziellen und baulichen Aufwand deutlich erhöhen.
Harald Stelzer: ,,Wir werden das bis Sommer angehen"
Bei den Swans Gmunden ist man sich der Herausforderung bewusst. Finanzchef Harald Stelzer bestätigt, dass das Thema längst auf der Agenda steht.
Man werde die notwendigen Maßnahmen bis zum Sommer in Angriff nehmen, erklärt Stelzer, verweist aber auch darauf, dass die Umstellung kein Einzelfall sei. Viele Spielstätten in Österreich seien infrastrukturell nicht mehr zeitgemäß, die neue Regelung treffe daher mehrere Vereine gleichermaßen.
Weitere Änderungen ab 2026
Die Korb-Regel ist nicht die einzige Neuerung, die in der Superliga ansteht. Ab dem kommenden Jahreswechsel sind pro Club sieben Legionäre erlaubt – auch das ein Schritt in Richtung internationaler Vergleichbarkeit und sportlicher Weiterentwicklung.
Zusammen zeigen diese Maßnahmen, dass sich die Liga strukturell neu aufstellt und stärker an europäischen Standards orientiert.
Schritt in Richtung Zukunft
Für Zuschauer wird die Umstellung kaum sichtbar sein, für die Vereine hingegen markiert sie einen wichtigen Wendepunkt. Die Superliga verabschiedet sich von veralteter Infrastruktur und setzt auf moderne, einheitliche Lösungen.
Bis 2026 bleibt noch Zeit – doch klar ist bereits jetzt: Hängerkörbe haben im heimischen Spitzenbasketball keine Zukunft mehr. Die kommenden Monate werden für mehrere Clubs zur Planungs- und Investitionsphase, an deren Ende ein weiterer Schritt in Richtung Professionalisierung steht.
Mit Blick auf das kommende Jahr steht fest: 2026 bringt für den österreichischen Basketball einige spannende Veränderungen – auf und abseits des Parketts.
#9
Basketball News / Basketball Austria Cup Finals ...
Letzter Beitrag von Basketballboard - 31 Dez 2025. 00:18
03.–04. Jänner 2026 | Sport Arena Wien
Zum ersten Mal finden die Basketball Austria Cup Finals in der Sport Arena Wien statt – und setzen gleich ein starkes Ausrufezeichen zum Start ins neue Basketballjahr. Zwei Tage lang steht Wien ganz im Zeichen des heimischen 5x5-Basketballs: Damen, Herren und Rollstuhl-Bewerbe vereint in einem großen, inklusiven Event für die gesamte Basketball-Community.
🎟� Ticket-Optionen im Überblick
ALL WEEKEND PASS
Sa., 03.01. – So., 04.01.2026
Tickets ab € 69,00
→ Das komplette Cup-Wochenende live erleben
ALL DAY – Samstag
Sa., 03.01.2026
Tickets ab € 31,20
→ Alle Spiele am Samstag mit einem Ticket
Finaltag – Sonntag
So., 04.01.2026 | ab 10:45 Uhr
Tickets ab € 39,00
→ Alle Entscheidungen, alle Finals, ein Tag
🏀 Spielplan – Samstag, 03. Jänner 2026
11:00 Uhr
UBSC-DBBC Graz vs. Basket Flames
13:30 Uhr
Hefte Helfen Bulls Kapfenberg vs. UNGER STEEL Gunners Oberwart
16:00 Uhr
BK Raiffeisen Duchess vs. UBI Holding Graz
18:30 Uhr
Raiffeisen Flyers Wels vs. BC Vienna
Alle Spiele finden in der Sport Arena Wien statt. Für sämtliche Veranstaltungen sind Aktionscodes verfügbar.
Mehr als nur Basketball
Die Basketball Austria Cup Finals 2026 stehen für großen Sport und echte Vielfalt. Rollstuhl-Basketball, Damen- und Herrenbewerbe treffen an einem Ort zusammen und machen das Cup-Wochenende zu einem der wichtigsten Basketball-Events des Jahres in Österreich. Ziel ist es, Basketball für alle zugänglich zu machen – laut, emotional und mitten in der Stadt.
Kurz gesagt:
Zwei Tage. Eine Arena. Alle Bewerbe.
Der Cup kommt nach Wien – und das größer denn je.
Bild: HSG Events GmbH
#10
Swans Gmunden / 🦢 Swan of the Game: Luis Strei...
Letzter Beitrag von Basketballboard Social Media - 30 Dez 2025. 22:33
Swan of the Game im Duell gegen die CITIES Panthers Fürstenfeld: Luis Streitberger 😮💨
Die Abstimmung war mehr als eindeutig – ihr habt unsere Nummer 21 zum Swan of the Game gewählt! 🔥
Unser Youngstar hat in den vergangenen Wochen bereits bei den Upper Austrian Ballers starke Leistungen gezeigt und diese Form nun auch in der win2day Basketball Superliga bestätigt 🏀
Gegen Fürstenfeld setzte er ein Ausrufezeichen und stellte mit 9 Punkten und 3 Rebounds sein bisheriges Career High in der höchsten Liga auf 🚀
Danke an alle Fans fürs Voten – und an dich, Luis: WEITER SO!
GO SWANS! 🦢
Update für alle Fans von Basketball in Österreich.
Quelle: Facebook Swansgmunden