Der Kalender neigt sich dem Jahresende zu, doch in der win2day Basketball Superliga geht es noch einmal richtig zur Sache. Der letzte Spieltag vor dem Jahreswechsel verspricht Hochspannung auf mehreren Ebenen: Drei Teams mischen im Rennen um Platz eins mit, mehrere Klubs kämpfen um wichtige Positionen im erweiterten Playoff-Bereich, und für alle Beteiligten ist es der letzte große Standortcheck vor den Basketball Austria Cup Finals 2026.

Lions gegen Graz: Auftakt mit offenem Ausgang

Den Startschuss gibt das Duell zwischen den Traiskirchen Lions und dem UBSC Graz (live auf ORF Sport+, 16.00 Uhr). Die Niederösterreicher haben zuletzt Stabilität gefunden und erstmals in dieser Saison zwei Siege am Stück eingefahren. In der eigenen Halle wissen die Lions zudem, wie man Graz knackt – vier der letzten fünf Heimspiele gingen an Traiskirchen. James Moors prägte die vergangenen Runden mit konstant starken Auftritten und Double-Double-Leistungen, während Neuzugang Davids Viksne bei seiner Premiere bereits eine wichtige Rolle einnahm.

Graz reist mit klarer Mission an: Sollten die Steirer gewinnen und die Flyers gleichzeitig patzen, winkt die Tabellenführung. Die Effizienz spricht für den UBSC, der zuletzt extrem ballsicher agierte und ligaweit die meisten Punkte pro Spiel erzielt. Ein Fragezeichen steht noch hinter Jordan Wood, dessen Einsatz nach Verletzung offen ist.

Direkter Vergleich im Tabellenkeller
In Eisenstadt kommt es zum richtungsweisenden Aufeinandertreffen zwischen den Eisenstadt Dragonz und SKN St. Pölten Basketball. Beide Teams suchen dringend Konstanz. Die Dragonz warten seit mehreren Wochen auf ein Erfolgserlebnis, während St. Pölten auswärts noch ohne Sieg ist. Das erste Saisonduell endete denkbar knapp zugunsten des SKN. Offensiv zählt dieses Spiel nicht zu den leichtesten Aufgaben – beide Mannschaften rangieren statistisch im unteren Bereich –, umso größer ist die Bedeutung im Kampf um die Plätze sieben und acht.

Oberwart gegen Wels: Gipfeltreffen im Burgenland

Ein echtes Highlight steigt in Oberwart, wenn die Gunners Oberwart den aktuellen Tabellenführer Flyers Wels empfangen. Für die Gunners ist es der erste große Prüfstein nach personellen Veränderungen, gleichzeitig könnte bei einem eigenen Sieg und einer Grazer Niederlage sogar Platz eins herausspringen. Die Heimhistorie spricht klar für Oberwart, das inklusive Cup seit acht Spielen zuhause ungeschlagen ist.
Wels hingegen zeigt sich auswärts extrem stabil, blieb zuletzt viermal in Folge fremd erfolgreich und knackte dabei zweimal die 100-Punkte-Marke. Das erste Saisonduell ging allerdings klar an Oberwart, das die Flyers defensiv stark limitierte. Zwei der tiefsten Kader der Liga treffen aufeinander – mit Tempo, Intensität und Fastbreak-Qualitäten auf beiden Seiten.

Swans wollen Serie gegen Fürstenfeld ausbauen

Am Traunsee empfangen die Swans Gmunden die Fürstenfeld Panthers. Gmunden pendelte zuletzt zwischen Sieg und Niederlage, statistisch wäre also wieder ein Erfolg an der Reihe. Ob Daniel Friedrich nach kurzer Pause zurückkehrt, ist noch offen. Für Fürstenfeld bleibt die Ausgangslage schwierig: Die Steirer sind weiterhin sieglos, zudem spricht die jüngere Vergangenheit klar für die Swans, die seit Jahren eine makellose Bilanz gegen die Panthers aufweisen.



Abschluss in Wien: Bulls fordern den BC

Den Schlusspunkt setzt das Montagsspiel zwischen BC Vienna und den Kapfenberg Bulls. Die Wiener hoffen auf Verstärkung aus dem erweiterten Kader und auf Revanche für die klare Niederlage im ersten Saisonduell. Kapfenberg reist mit einer starken Auswärtsserie an und überzeugt vor allem am offensiven Brett – ligaweit sammelt kein Team mehr zweite Chancen. Personell mussten die Bulls zuletzt improvisieren, dennoch bleibt ihr Anspruch klar: ganz oben mitspielen.

Der letzte BSL-Spieltag 2025 bündelt damit alles, was die Liga auszeichnet – enge Tabellenkonstellationen, emotionale Duelle und entscheidende Weichenstellungen kurz vor dem Cup-Showdown.

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