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Mit eisernen Nerven und zwei späten Freiwürfen führte Sigrid Koizar die BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg ins Finale der Basketball Austria Cup Finals. Nach einem hochklassigen Halbfinale in Wien setzten sich die Niederösterreicherinnen gegen UBI Holding Graz knapp mit 83:79 durch.

Die erste Finalpaarung bei den Basketball Austria Cup Finals presented by Alfa Romeo steht fest – und sie ist das Ergebnis eines echten Nervenkrimis. Die BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg setzten sich im zweiten Damen-Semifinale gegen UBI Holding Graz hauchdünn mit 83:79 (40:32) durch und lösten damit das Finalticket. Im Endspiel am Sonntag (15:00 Uhr, ORF Sport+) warten die Basket Flames.

Schon der Beginn machte klar, wohin die Reise gehen könnte. Die Tabellenführerinnen der win2day BDSL erwischten einen Traumstart und stellten nach nicht einmal vier Minuten auf 8:0. Graz brauchte kurz, fand dann aber über einen 10:3-Run zurück ins Spiel und schnupperte beim 10:11 erstmals an der Führung. Die Antwort der Duchess folgte prompt: Mit viel Tempo, Druck in der Defense und klaren Abschlüssen zogen die Niederösterreicherinnen bis zum Viertelende auf 22:15 davon.

In der Folge liefen die Steirerinnen diesem Rückstand lange hinterher. Zwar spielte Neuzugang Jade Hill groß auf und hielt ihr Team mit insgesamt 37 Punkten im Spiel, doch Klosterneuburg blieb stabil. Vor allem Sigrid Koizar (24), Sina Höllerl (18) und Victoria Matzka (11) sorgten mit einer breiteren Scoring-Last dafür, dass Graz bis zur Pause nicht näher als auf 40:32 herankam.



Nach dem Seitenwechsel schien das Pendel endgültig auszuschlagen. Die Titelverteidigerinnen bauten ihren Vorsprung geduldig aus, kontrollierten das Tempo – fünf Minuten vor Schluss stand es 75:61. Doch Graz bäumte sich ein letztes Mal auf. Mit einem furiosen 18:6-Lauf wurde das Spiel noch einmal völlig offen, eine Minute vor dem Ende zeigte die Anzeigetafel nur noch 81:79 für Klosterneuburg.

Der letzte Angriff hätte das Märchen perfekt machen können, doch der Dreier zum möglichen Comeback-Sieg fiel nicht. Auf der Gegenseite blieb Koizar eiskalt, verwandelte 2,2 Sekunden vor Schluss beide Freiwürfe und entschied den Thriller endgültig – 83:79.

,,Wir waren konstanter in der Defense und haben unseren Gameplan besser umgesetzt", bilanzierte Höllerl nach dem Schlusspfiff. Für sie wartet nun ein besonderes Finale, denn an der Seitenlinie der Flames steht ihr Vater Stefan Höllerl, dessen Team sich im ersten Semifinale klar durchgesetzt hatte. Für die Nationalspielerin bleibt der Fokus dennoch klar: volle Konzentration auf das Spiel – und auf die Chance, den Cup zu holen.

Bei den Herren wird der Finalgegner der Hefte Helfen Bulls Kapfenberg im letzten Semifinale des Abends zwischen den Raiffeisen Flyers Wels und BC Vienna ermittelt. Am Sonntag erreichen die Basketball Austria Cup Finals mit den Endspielen der Rollstuhl-Profis sowie der Damen und Herren ihren Höhepunkt – ORF Sport+ überträgt ab 15:30 Uhr live.

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